"Autounfall mit eingeklammtem Fahrer" lautete der Notruf an die Breitenbacher Feuerwehr!

Anlässlich der Feier zum 50-jährigen Bestehen der
Carrosserie Remo Schmid AG demonstrierte ein Rettungszug der
Feuerwehr Breitenbach die aufwendige Rettungsarbeit des Verletzten.

Erste Überraschung für mich: die Feuerwehr rückt mit einem Laptop an, um in der entsprechenden Datenbank zuerst herauszufinden, wo im Fahrzeug allenfalls Airbags vorhanden sind.

Nachdem klar ist, dass die Situation keine "Crash-Rettung" erfordert (es besteht keine Explosionsgefahr, also gilt es in erster Linie, auf den Verletzten Rücksicht zu nehmen) gelangt ein Mann über das Heck zum Verletzten vor und kümmert sich bis zur endgültigen Bergung um diesen.

Nachdem die nicht ausgelösten Airbags gesichert sind, geht es mit vereinten Kräften an die Zerlegung des Autos.

Das Dach wird abgetrennt, und das Auto so eingeknickt, dass im Fahrerraum mehr Platz entsteht, bzw. die Beine des Unfallopfers freigelegt werden. Erst jetzt wird der Verunfallte unter grösster Vorsicht aus dem Auto gehoben.

Die ganze Übung dauerte 30 Minuten! Wie Einsatzleiter Christian Stebler erläuterte, dauert eine solche Rettung im Ernstfall meist noch viel länger, vor allem dann, wenn das Fahrzeug in sehr unwegsamem Gelände liegt.

Es war eine sehr eindrückliche Demonstration für uns Zuschauer und hat allen wieder einmal gezeigt, was die (freiwilligen) Rettungskräfte sehr oft leisten um Menschenleben zu retten.

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