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Gymnasium Münchenstein ist top in Robotik

Das Siegerteam aus Münchenstein posiert vor einem Wettkampftisch.
v.l.n.r.: Marco Widmer, Martin Saladin, Michel Vögtli

Gymnasium Münchenstein ist top in Robotik

Am letzten Wochenende fand an der Bündner Kantonsschule das erste nationale Roboterturnier für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten statt. 27 Teams aus der ganzen Schweiz massen sich in Chur während 24 Stunden im Roboterbau. Die Schüler vom Gymnasium Münchenstein wiesen dabei ihre Konkurrenz deutlich in die Schranken.

Zum ersten Mal fand in der Schweiz ein Roboterturnier für 16-20 jährige Robotikbegeisterte statt. In 24 Stunden mussten dabei Roboter entwickelt, gebaut und programmiert werden, welche die verschiedensten Aufgaben lösen konnten. Je schwieriger die Aufgabe, desto mehr Punkte konnte ein Team bei erfolgreicher Bewältigung erzielen. Für das erfolgreiche Punktesammeln waren Teamfähigkeit, Kreativität, handwerkliches Geschick und gute Programmierkenntnisse erforderlich.

Die ETH Zürich stellte die nötigen Roboterbausätze zur Verfügung. Diese Kits von Lego NXT werden auch für die Ausbildung angehender Ingenieure an der ETH Zürich verwendet.

Das Freifach Robotik erfreut sich am Gymnasium Münchenstein immer grösserer Beliebtheit. Die Teilnahme an Wettbewerben und der spielerische Aspekt steigert die Motivation und treibt die Schülerinnen und Schülern zu beeindruckenden Leistungen. Unter Leitung von Gabriel Hänggi, einem Physiklehrer des Gymnasiums, nahmen von Münchenstein gleich drei Mannschaften mit je drei Spielern an diesem Wettbewerb teil. Sie waren beim Sammeln der Punkte besonders erfolgreich. Die Teams belegten am Ende des anstrengenden Wochenendes die Plätze eins, zwei und sechs.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen des Siegerteams bestehend aus Marco Widmer aus Reinach, Martin Saladin aus Duggingen und Michel Vögtli aus Hochwald. Sie haben sich deutlich von der Konkurrenz abgehoben und gewannen mit grossem Vorsprung.

Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, Robotik als Forschungsgebiet an Mittelschulen zu etablieren, um so auch Massnahmen gegen den herrschenden Ingenieurmangel in der Schweiz zu treffen. Weiter sollen zunehmend Teams auch für internationale Wettkämpfe motiviert werden. In diesem Bezug herrscht in der Schweiz im Vergleich zum nahen Ausland ein grosser Nachholbedarf.

Gabriel Hänggi
Physiklehrer und Rektor designatus Gymnasium Münchenstein

Das Siegerpodest mit den drei erstplatzierten Mannschaften.
v.r.n.l.: Platz 1: Michel Vögtli, Martin Saladin, Marco Widmer; Platz 2: Michael Plüss, Raphael Pargger, Dominik Fellmann

Martin Saladin beim Bau eines Greifers für den Roboter.

Das zweitplatzierte Team beim Testen eines Fahrzeuges.
v.l.n.r.: Dominik Fellmann, Raphael Pargger, Michael Plüss


www.gymmuenchenstein.ch

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