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Geschichte von Laufen
 
 

Alte Postkarte aus Laufen "Altes aus Papier" finden Sie bei "Papierigs" am Helyeplatz in Laufen

Informationen über Laufen

Die Stadt Laufen vereint die Vorzüge des Stadtlebens und des Wohnens auf dem Lande in sich. Mitten in einem Naherholungsgebiet am Fusse der Jurahöhen liegt die Stadt Laufen mit einem Zentrum, das Einkaufsmöglichkeiten wie eine grössere Stadt bietet.
Laufen hat seit 710 Jahren das Stadt- und Marktrecht. Mit seinen heute rund 5200 Einwohnern hat sich das bäuerliche Städtchen zu einer modernen Kleinstadt entwickelt, von seinen Einwohnern und Einwohnerinnen stets liebevoll „Stedtli" genannt. Stolz ist man auf den weitgehenden Erhalt der mittelalterlichen Altstadt.
Etwas das sich auf den Bildern der Stadt nicht einfach zeigen lässt, sei hier noch erwähnt: die Grösse von Laufen lässt es zu, dass man sich noch kennt, gegenseitig achtet und respektiert. Die Qualität des Zusammenlebens ist ein Aspekt der hohen Wohnqualität in Laufen.
Quelle: http://www.laufen-bl.ch/

 
 
 

Einerseits ist Laufen geblieben, was es war, seit ihm vor Jahrhunderten der Fürstbischof das Marktrecht verlieh:
Einkaufszentrum des Tales, wo sich Bauer und Städter, Fremde und Nachbarn auf dem farbigen Monatsmarkt, in zahlreichen Geschäften im Stadtkern, im Einkaufsgebiet Bahnhof und nicht zuletzt in vielen Cafés und Restaurants treffen können.

Andererseits hat es sich gewaltig verändert: noch im letzten Jahrhundert gab es eine Männerzunft von "Lismern" für Strümpfe, Mützen, etc., und der Feldmauser verdiente 1894 mehr als doppelt soviel wie der Gemeindeschreiber.
Doch dann begann mit dem Bahnanschluss 1875 der Aufschwung der Industrie.
Handziegeleien und Steinbrüche hatten die Lehm- und Kalkvorkommen schon immer genutzt, jetzt entstanden die Tonwarenfabrik ab 1892, eine Zementfabrik (bis 1922), die AG für Keramische Industrie 1925. Diese ist als Holdinggesellschaft heute Sitz eines Weltkonzerns.
Fast schon amerikanisch mutet der Werdegang der Ricola AG an: in bloss zwei Generationen vom kleingewerblichen Konditoreibetrieb zur Grossfirma, die "unsere Kräuterzucker" in alle Welt verschickt. „Wer hat`s erfunden? - Ricola!".
Die Miststöcke der Bauern im Städtchen sind verschwunden, dafür arbeiten Laufner und Pendler aus der Region und dem nahen Elsass in der Fabrik und im Büro. Laufen ist heute das regionale Dienstleistungszentrum für alle Lebensbereiche. So verfügt es als jüngster Baselbieter Bezirk über Gericht und Bezirksverwaltung. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr in Laufen ist beispielhaft gut. Nebst dem Halt aller Schnellzüge, der hervorragenden Angebote der S-Bahn und den vielen Postkursen ab dem Post-Auto-Bahnhof in alle Richtungen, darf Laufen als Drehkreuz für viele Pendler, Besucher und Wanderer bezeichnet werden.

 
 

Das Angebot als Schulzentrum ist umfassend. Von Spielegruppen über Kindergärten, Primar- und Realschule bis zum Gymnasium, nebst Sonderschulen und einer Musikschule. Das Gymnasium ist als einziges in der Schweiz von zwei Kantonen getragen, es bietet mit Ausnahme der musischen Richtung sämtliche eidgenössischen Maturtypen an und verfügt über eine leistungsfähige Unterstufe. Das Kulturzentrum „alts schlachthuus" bietet für mehrere Mieter Platz. Die regionale Musikschule Laufental-Thierstein hat hier ihre verschiedenen Musikzimmer, das Kulturforum sein Kleintheater und eine Galerie, das Bistro ein speziell eingerichtetes Lokal, einen grossen Innenhof und einen Stiftungsratkeller.
Ein modernes Gartenschwimmbad mit grosszügiger Grünanlage hat von Mai bis in den September geöffnet, die grosse Eis- und Freizeithalle von Oktober bis Mitte März. In dieser Halle wird Eishockey und Curling gespielt und der Eiskunstlauf trainiert, aber sie ist auch dem normalen Freizeitsportler offen, im Sommerbetrieb dient die Halle für Ausstellungen, Grossanlässe und Konzerte.

Das Kantonsspital, ein neu ausgebautes und modern geführtes Altersheim sowie ein Jugendheim sind weitere Belege dafür, dass man in Laufen fortschrittlich und sozial denkt und plant.